Die Hochzeitstorte ist ohne Frage das kulinarische Highlight jeder Hochzeit und ihr Anschneiden ein Brauch, auf den sich jeder Gast besonders freut. Leckere Cremes und schmackhafte Füllungen sowie eine kreative Dekoration lassen die Hochzeitstorte zu einem Gesamtkunstwerk für Augen und Gaumen werden.

Romantische Hochzeitstorte

Torte mit Qualität

Egal ob Herzform, rund oder eckig, verspielt oder schlicht – bei der Gestaltung der Hochzeitstorte gibt es unzählige Möglichkeiten. Der Kuchen soll ein absoluter Hochgenuss sein, deshalb legen viele Brautpaare besonderen Wert auf qualitativ hochwertige Zutaten, beispielsweise Bioprodukte. Bei der Wahl der Zutaten sollte man auch auf die Jahreszeit achten, in der die Feier stattfindet. So sind schwere Buttercremetorten im Sommer und Eistorten im Winter eher ungeeignet.

Hochzeitstorten-Trends:

  • Kuchen in Stufenform lösen die traditionelle Etagere zunehmend ab.
  • Beliebt sind Torten, bei denen man Teigschichten und Füllungen sehen kann, da sie nicht mit einer Glasur umhüllt werden.
  • Reich und bunt verzierte Etagentorten sind ein Trend aus England.
  • Ein Kuchen aus verschieden geformten Tortenebenen in schlichtem Design sieht toll aus.
  • Cupcakes und Kuchen in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen sind kreative Alternativen zur traditionellen Hochzeitstorte.

Tipp: Die Anfertigung der Hochzeitstorte muss nicht immer ein Konditor übernehmen. Gibt es im Freundes- und Familienkreis fingerfertige Meisterbäcker, kann das Brautpaar auch bei ihnen anfragen.

Der Boden

Der klassische Boden einer Hochzeitstorte besteht aus Margarine, Zucker, Eiern, Mehl, Backpulver, Milch und einer Prise Salz und kann mit Aromen im Geschmack beliebig verfeinert werden. Biskuitböden werden dagegen ohne Milch gebacken und sind für Gäste mit einer Laktoseüberempfindlichkeit gut geeignet.

Die Füllung

Bei der Füllung haben Braut und Bräutigam die Qual der Wahl. Um den Geschmack der Gäste zu treffen, werden viele Torten inzwischen mit verschiedenen Füllungen bestückt. Besonders beliebt sind:

  • Cremes aus Passionsfrucht, Nugat, Krokant, Vanille, Schokolade
  • Pudding in verschiedenen Geschmacksrichtungen
  • Frucht- oder Schokoladenmousse
  • Cremes im Geschmack von Schwarzwälder Kirsch oder Sacher

Es muss nicht immer Sahne oder Buttercreme sein – Füllungen aus Joghurt, Quark oder Frischkäse sind ebenso lecker aber weniger kalorienhaltig. Auch Früchte werden immer beliebter und lösen die schnell sättigende Buttercreme ab. Cremes mit Alkohol sollten mit Hinblick auf Kinder nicht die einzige Füllung der Torte sein.

  • Tipp: Die Füllung kann dem Farbton oder Motto der Hochzeit entsprechend eingefärbt werden.

Die Glasur

Für den Überzug der Torte sind Marzipan, Zucker- oder Schokoladenguss gut geeignet. Marzipan- und Zuckermasse können z. B. durch Fruchtsaft und Aromen geschmacklich variiert werden.

  • Tipp: Bei der Zusammenstellung der Torte Allergien oder Unverträglichkeiten der Gäste beachten. Dazu entweder Alternativen bereithalten oder Schildchen mit den Zutaten aufstellen.

Welche Deko bietet sich an?

Auch bei der Deko kann das Brautpaar seiner Kreativität freien Lauf lassen. So kann die komplette Torte oder nur ihre Spitze reich verziert werden. Mit der richtigen Deko lassen sich wahre Tortenkunstwerke zaubern, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Beliebte Elemente sind:

  • Figur des Brautpaares
  • Fotoaufdruck
  • Schriftzüge und Ornamente aus Zuckerguss oder Schokolade
  • Blüten und Schleifen aus Zucker oder Marzipan

Großer Auftritt: Die Torte richtig in Szene setzen

Traditionell schneidet das Brautpaar die Torte gemeinsam an. Für den richtigen Zeitpunkt gibt es keine allgemeingültige Regel, die Torte sollte jedoch vor möglichst großer Runde präsentiert werden. Meist geschieht diesals krönender Abschluss am Abend. Auch die offizielle Eröffnung des Kuchenbuffets ist ein passender Moment. Manche Brautpaare rücken die Torte als feierlichen Auftakt des Festes während des Sektempfangs in den Mittelpunkt. Mit nur kleinen Tricks lässt sich die Hochzeitstorte dabei angemessen in Szene setzen:

  • Feierliches Hereintragen der Torte, z. B. mit Musik oder Wunderkerzen
  • Mittige Platzierung auf dem Buffet oder einem extra Beistelltisch
  • Personalisierte Hochzeitstortenfiguren
  • Ausgefallene Gestaltung der Torte

Checkliste für den Besuch beim Konditor

  1. Spätestens drei Monate vor der Hochzeit Termin vereinbaren und Torte bestellen.
  2. Je konkreter die Vorstellung sind, desto besser kann der Konditor darauf eingehen. Fotos und Abbildungen sind bei der Absprache hilfreich.
  3. Preis und Extrakosten erfragen.
  4. Probeessen vereinbaren.
  5. Pro Gast etwa 2 Stück Torte einplanen.
  6. Anlieferung besprechen.

Tipp: Auf Anfrage fertigt der Konditor die obere Tortenschicht aus besonderen Zutaten an – so kann dieses Stück eingefroren und am ersten Hochzeitstag genascht werden.