Vor der Hochzeit noch mal die Sau rauslassen
Die eigene Hochzeit rückt immer näher. Der Bräutigam, bzw. die Braut wird in wenigen Tagen die Freiheit verlieren. Das Band der Ehe wird die Heiratskandidaten vielleicht für immer aneinander binden. Der Junggesellen- und Junggesellinnenabschied ist die letzte Möglichkeit, ungestraft etwas ganz Irres zu tun, bevor man den Status eines Ehemannes oder einer Ehefrau antritt.
Der Junggesellenabschied wird von den Trauzeugen oder von Freunden mehrere Tage vor der Hochzeit geplant. Der Bräutigam ist völlig ahnungslos. Er weiß noch gar nicht, was auf ihn zukommen wird. Es soll auf jeden Fall ein verrückter, ungewöhnlicher Abend werden. Der noch Junggeselle muss sich auf außergewöhnliche Aufgaben einstellen. Der Ort ist natürlich nicht die Wohnung, nein, die Gruppe zieht durch die Stadt, vielleicht sogar in ein Vergnügungsviertel. Beliebt ist ein Besuch in einer Table-Dance-Bar. Hier kann sich der zukünftige Ehemann noch einmal ungestraft an aufreizenden Damen satt sehen. Wohlgemerkt: Nur sehen, anfassen ist verboten.
Aber wie ist das nun mit den Aufgaben, die das Junggesellenkomitee für ihn vorbereitet hat?
Er muss auf einiges gefasst sein. So wird er z.B. in einem Ballerina Kostüm auf der Damentoilette mit Handschellen festgekettet und muss die dort anwesenden Frauen bitten, ihn bei der Gruppe freizukaufen.
Interessante Kostüme und lustige Accessoires findet man in vielen Läden für Faschingskostüme, diese haben nicht nur zur Faschingszeit hochkonjunktur.
Oder er bekommt einen Bauchladen umgebunden, der mit verschiedenen Utensilien, wie z.B. Schnuller, Kondome etc. bestückt ist. Diese Dinge muss er dann verkaufen. Und wie wäre es, gegen Geld in der Fußgängerzone zu singen. Peinlich, nicht wahr? Aber da muss der Heiratskandidat durch. Es gibt noch viel mehr absolut irre Aufgaben. Aber es ist ein Ausnahmezustand und daher ist fast alles erlaubt, küssen jedoch nur auf die Wange.
Auch die Braut kann mit ähnlichen Aufgaben beim Junggesellinnenabend überfallen werden. Vielleicht soll sie ja in kurzer Zeit mindestens 30 Unterschriften oder sogar Telefonnummern von wildfremden Männern ergattern. Ihre Freundinnen haben sicher Außergewöhnliches geplant. Vielleicht sogar einen geilen Stripper, der die Frauen so richtig heiß macht. Vorsicht Braut: Nur gucken, mehr geht nicht!